Zuckerkuchen

Wie lecker doch so ein einfacher Kuchenklassiker sein kann. Bereits der Duft aus dem Backofen weckte eine Vorfreude in mir. Fluffig weicher Hefeteig trifft auf eine feine Zuckerkruste. Ich konnte nicht widerstehen und musste direkt ein noch lauwarmes Stück naschen. Das hat mich fast ein bisschen an Zuckerwatte erinnert.

Das Gute an diesen Kuchen aus Kindheitstagen ist, dass man nur wenige Zutaten benötigt und diese oftmals in der Küche vorrätig sind. In eine Hälfte des Hefeteigs habe ich noch einige Rosinen gegeben, so war für jeden Geschmack etwas dabei. Außerdem sollte bei den Butterflöckchen nicht gespart werden, dadurch wird der Kuchen so schön saftig und es entsteht diese typische Zuckerkruste.

Am besten schmeckt der Kuchen natürlich frisch gebacken, aber kühl gelagert ist er auch am nächsten Tag noch gut. Viel länger wird vermutlich von dem Zuckerkuchen auch nichts übrig bleiben.

Zuckerkuchen
(1 Blech)

200 ml Milch
50 g Butter/ Margarine
375 g Mehl
1 Pck. Trockenbackhefe
50 g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
nach Belieben Rosinen

Belag
100 g kalte Butter
75 g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker

– Milch erwärmen und die Butter darin zerlassen
– Mehl und Trockenbackhefe in einer Schüssel vermischen
– alle übrigen Zutaten hinzufügen
– mit der Küchenmaschine etwa 10 Minuten kneten
– den Teig zugedeckt so lange an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat
– den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und eventuell Rosinen unterkneten
– auf dem Backpapier ausrollen und auf das Backblech ziehen
– mit einem Kochlöffelstiel leichte Vertiefungen in den Teig drücken
– Butter in Flöckchen gleichmäßig auf den Teig geben
– Zucker und Vanille-Zucker mischen und über den Hefeteig streuen
– Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen
– währenddessen darf der Teig nochmals etwa 15 Minuten gehen
– anschließend im mittleren Einschub für etwa 15 Minuten backen
– das Backblech auf ein Kuchenrost ziehen und abkühlen lassen oder noch lauwarm naschen

Ein Kommentar zu “Zuckerkuchen

  1. Bisweilen wird der regional auch Stollenkuchen genannt. Ich würde an Mandeln, Zitronat, Rumrosinen oder gehackten, kandierten Früchten nicht sparen. Zuletzt habe ich dem Kuchen, meinem Leibkuchen, getrocknete Kirschen, kandierte Pfirsische, Aprikosen usw. zu gegeben. Ich sage: Ein Traum!
    Kandieren kann Jeder zu Hause selbst. Das ist eine der ältesten Konservierungsmethoden der Menschheit.

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