Der Rahmkuchen ist unglaublich cremig, locker und leicht. So lecker! Und dabei benötigt ihr für die Zubereitung keinerlei ausgefallene Zutaten. Der Rahmkuchen ähnelt sehr einem klassischen Käsekuchen, die Füllung ist jedoch viel zarter und dabei verwendet ihr bei diesem Rezept weder Quark noch Frischkäse.

cremiger Rahmkuchen mit Mürbeteig
Der Boden besteht bei diesem Kuchen aus einem einfachen Mürbeteig. Für die Füllung habe ich saure Sahne, Schmand und Schlagsahne verwendet. Die Schlagsahne gebt ihr hierbei flüssig zu den anderen Zutaten, sie wird nicht aufgeschlagen. Im Gegensatz zum klassischen Käsekuchen kommt bei diesem Kuchen kein Quark oder Frischkäse vor. Damit die Füllung so schön locker und leicht und dennoch schnittfest ist, habe ich Puddingpulver und Eier hinzugefügt. Das Puddingpulver sorgt außerdem für eine schöne Vanillenote. Zusätzlich habe ich noch etwas Vanillepaste verwendet, auf diese könnt ihr aber auch verzichten, wenn ihr keine zur Hand habt. Die Zimt-Zucker-Mischung darf aber auf keinen Fall fehlen.

Der Kuchen ist bei mir während dem Backen bis an den oberen Rand der Springform geklettert. Wenn ihr eine normale Springform verwendet, sollte er jedoch nicht überquellen. Ihr müsst euch also keine Sorgen um euren Backofen machen. Beim Abkühlen fällt der Kuchen anschließend wieder etwas zusammen.

Direkt nach dem Backen, also wenn der Rahmkuchen noch richtig heiß ist, bestreut ihr ihn sofort mit der vorbereiteten Zimt-Zucker-Mischung. So verbindet sich der Kuchen gut mit dem Zimt und Zucker. Und wie lecker das in der Küche duftet! Ich konnte es kaum erwarten, das erste Stück zu probieren.

einfacher Kuchen – schnell zubereitet
Wenn ihr nach einem einfachen Kuchen auf der Suche seid, dann ist dieser Rahmkuchen genau der richtige für euch. Die Zubereitung ist wirklich ganz schnell erledigt und der Kuchen ruckzuck im Backofen. Anschließend müsst ihr euch nur gedulden, bis der Kuchen gebacken und gut abgekühlt ist. Dafür werdet ihr aber mit einem super cremigen Kuchenstück belohnt. Der Vanillegeschmack der Rahmfüllung in Verbindung mit der Zimt-Zucker-Kruste ist so lecker!

Wie lange ist der Rahmkuchen haltbar?
Am besten schmeckt der Kuchen frisch gebacken. Lasst ihn dafür auf der Arbeitsplatte abkühlen und serviert ihn direkt so, ohne ihn vorher zu kühlen. Dann ist der Rahmkuchen richtig schön locker und leicht – er zergeht quasi auf der Zunge. Wenn noch ein paar Stückchen vom Rahmkuchen übrig sind, könnt ihr diese im Kühlschrank für etwa zwei bis drei Tage aufbewahren. Deckt den Kuchen dann aber am besten mit Folie ab oder gebt die Stücke in Frischhaltedosen.

Damit ihr den cremigen Rahmkuchen mit Zimt-Zucker gleich nach backen könnt, folgt hier das Rezept:
Rahmkuchen mit Zimt-Zucker
Kochutensilien
- 1 Springform 26 cm
Zutaten
Mürbeteig
- 250 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 75 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Ei Größe M
- 80 g weiche Butter
Füllung
- 4 Eier Größe M
- 100 g Zucker
- 400 g saure Sahne
- 200 g Schmand
- 200 g Schlagsahne
- 1 Pck. Vanillepudding Pulver
- 1 TL Vanillepaste optional
zusätzlich
- 30 g Zimt-Zucker-Mischung
Zubereitung
- den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen
- für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten, entweder mit dem Rührgerät mit Knethaken oder mit den Händen
- den Teig in der Springform verteilen und andrücken, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen
- alle Zutaten für die Füllung in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen glattrühren
- die Füllung auf den Mürbeteig geben
- den Rahmkuchen nun 60 Minuten im unteren Drittel backen
- falls zum Ende der Backzeit (nach etwa 45-50 Minuten) die Oberfläche zu dunkel wird, den Rahmkuchen mit Alufolie abdecken und fertig backen
- die Zimt-Zucker-Mischung über dem heißen Rahmkuchen verteilen
- den Rahmkuchen auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen, anschließend den Springformrand lösen



Ihr habt das Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über euer Feedback unter diesem Beitrag.
Liebe Grüße,
Katrin

